Endlich! Freies WLAN in Wolfratshausen

Acht Antennen machen es möglich, dass kostenloses WLAN seit vergangener Woche im gesamten Altstadtbereich bis zur Alten Floßlände zur Verfügung steht. „Free-Key“ heißt der Hot-Spot, über den man drei Stunden lang am Stück kostenlos surfen kann. Nur wenige Klicks sind nötig, bis man sich über die Startseite eingeloggt hat. Bürgermeister Klaus Heilinglechner, Gisela Gleißl vom Tourismusamt und Walter Innerebner von der gleichnamigen IT-Betreiberfirma stellten ihr Projekt vergangene Woche auf dem Marienplatz vor.

Wer zukünftig auf dem Marienplatz rastet, kann dort mittels des seit Mitte September frei verfügbaren WLAN auch dem Audioguide der Stadt „Rund um den Marienplatz“ lauschen. Eine Netzsuche wie hier auf dem Bild ist nicht mehr nötig.

Wer zukünftig auf dem Marienplatz rastet, kann dort mittels des seit Mitte September frei verfügbaren WLAN auch dem Audioguide der Stadt „Rund um den Marienplatz“ lauschen. Eine Netzsuche wie hier auf dem Bild ist nicht mehr nötig.

Gleißl hatte mit der Vorstellung des neuen Flößerflyers mit Audioguide extra gewartet, bis das kostenlose WLAN in der Altstadt verfügbar ist. „Es ist wirklich ganz einfach. Wie man sich für das WLAN anmeldet, erklärt sich fast von selbst“, stellte Gleißl fest. Und so dauerte es dann auch nur wenige Sekunden bis tatsächlich der erste gesprochene Text „Rund um den Marienplatz“ aus dem Handylautsprecher von UWW-Vorstandsmitglied Josef Wehbe erklang. „Das ging wirklich schnell“, bestätigte er. Im Auswahlmenü für die Internetverbindungen muss man „free-key Wolfratshausen“ auswählen. Für 10 Minuten ist man dann schon einmal kostenlos im Netz. Möchte man noch weiter surfen, ist eine Anmeldung erforderlich. Über die Startseite, die sich von selbst öffnet, wird E-Mail-Adresse oder Handy-Nummer abgefragt. Dann muss man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren und schließlich auch noch die vierstellige PIN-Nummer eingeben, die man nach Anmeldung per E-Mail oder SMS zugeschickt bekommen hatte. „Und schon bin ich drin“, freute sich auch Ingrid Schnaller, Vorsitzende des Werbekreises Wolfratshausen. Hans-Werner Kuhlmann, LAW-Vorsitzender, hat kein internettaugliches Handy und legt darauf für sich persönlich keinen großen Wert. Doch erkennt er die Bedeutung für die heutige Zeit. Und so beteiligte sich der LAW auch wie UWW, der Werbekreis und der HGV an der Finanzierung der Antennen.

Nach drei Stunden wird die kostenlose Verbindung übrigens unterbrochen. Auch damit soll verhindert werden, dass der Internetzugang missbraucht wird. Außerdem sind verschiedene Internetseiten gesperrt, damit keine jugendgefährdenden Inhalte verbreitet werden können. Auf der Startseite ist Platz für Werbung, hier soll Unternehmen aus der Region die Möglichkeit geboten werden, dieses schnelle, neue Medium mal auszuprobieren. „Vier Wochen dürfen zehn Unternehmen hier kostenlos werben. Für ihren Werbeauftritt sind sie selbst verantwortlich und können diesen auch mehrmals täglich ändern“, hob Walter Innerebner hervor. Um auch hier den Jugendschutz zu gewährleisten, wird jede Anzeige von der IT-Firma händisch geprüft und wird erst nach deren Freigabe sichtbar gemacht. „Das dauert zirka zwei bis drei Minuten“, erklärte er. „Eine moderne und flexible Art der Werbung!“

Ist die Verbindung gekappt, kann man sich nach wenigen Minuten wieder neu anmelden. Das Prozedere mit Anmeldung und PIN startet erneut. Die Nutzerdaten werden übrigens nicht weiterverwendet und von dem Zentralrechner in Nürnberg nach sieben Tagen gelöscht, wie Innerebner versicherte.

Sabrina Schwenger
Redakteurin, Freie Journalistin, Wolfratshausen

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