„Fahr ma obi am Wasser“ von Walter Steffen

Der Dokumentarfilm „Fahr ma obi am Wasser“ von Walter Steffen zeigt das Flößerhandwerk auf der reißenden Isar von der Quelle bis München. Der abendfüllende Dokumentarfilm wurde beim Filmfestival Bozen am 6. April 2017 uraufgeführt.

Am 11. Mai 2017 feiert der Film beim DOK.Fest in München im Rio Filmpalast Deutschlandpremiere und bei uns in Wolfratshausen ist der Film im Biergarten des Wirtshaus Flößerei jeweils um 20:30 Uhr am 11., 12., 13., 14. und 17. Mai 2017 zu sehen. Bei schlechtem Wetter findet die Aufführung im „Roten Saal“ des Wirtshaus Flößerei statt. Der Eintritt dafür beträgt 7 Euro pro Person. Karten gibt’s vor Ort im Biergarten bzw. im Wirtshaus Flößerei.

Mit dramatischen Landschaftsaufnahmen und der eigens komponierten Musik stellt der Film das archaische Handwerk der Flößerei auf der Isar und ihrem wichtigsten Nebenfluss, der Loisach vor. Eindrucksvoll und authentisch wird die alte Tradition gezeigt und welche Bedeutung die Flößer aus dem bayrischen Oberland seit dem Mittelalter für München und andere Städte hatten.

Im Dokumentarfilm wirken die heute noch aktiven Floßbetriebe mit: Michael Angermeier aus Arzbach und aus Wolfratshausen Franz Seitner mit Sohn Andreas und Josef Seitner. Viele der Aufnahmen wurden an der alten Floßlände gedreht.

Regisseur Walter Steffen zeichnet ein spannendes und kulturhistorisches Portrait der Flößerei, die seit dem 12. Jahrhundert auf der Isar und der Loisach betrieben wurde. Schon im 17. Jahrhundert konnte man in neun Tagen von Bad Tölz bis nach Wien reisen. Doch die Reise auf den Fluss war nicht ungefährlich und dramatisch setzt Steffen enge Klammen, Brückenpfeiler, Wehre und Felsen in Szene. Die Flößerei und das Reisen auf den Flößen war damals ein großes Abenteuer mit oft ungewissem Ausgang. Hochspannung ist garantiert beim Kino-Dokumentarfilm „Fahr ma obi am Wasser“ von Walter Steffen.

Der Regisseur ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er schrieb Bücher unter anderem zu den Serien „Edel & Starck“ und „Die Rosenheim-Cops“. Als Regisseur erhielt er für die Dokumentation „Netz & Würm“ über die Fischer am Starnberger See den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung. Für die Holocaust-Dokumentation „Endstation Seeshaupt“ wurde er mit dem Kulturpreis des Landkreises Weilheim-Schongau ausgezeichnet. Sein Film „München in Indien“ über den Hofmaler der Maharadschas war 2013 einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme in den deutschen Kinos. „Bavaria Vista Club“ über die aktuelle bayerische Volksmusikszene zog Anfang 2015 Tausende in die Kinos. Walter Steffen lebt mit seiner Familie in Seeshaupt am Starnberger See.

 

 

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