Schwung für die Surfwelle

Das Wolfratshauser Unternehmen Brumaba stellt die ersten 5.000 Euro für die geplante Surfwelle in Weidach zur Verfügung.

Stefanie und Marcus Kastner vom Verein Surfwelle konnten die erste Spendenzusage in Höhe von 5.000 Euro verzeichnen. Am Montag, 26. Juni 2017 war die feierliche Übergabe der Zusage an den Ersten Bürgermeister Klaus Heilinglechner in seinem Amtszimmer.

Marcus Kastner im Rathaus

Stefanie Kastner freute sich besonders, dass ein Wolfratshauser Unternehmen den Anfang des hoffentlich erfolgreichen Spendenmarathons macht. Die Brüder Benedikt, Korbinian und Sebastian Brustmann zeichnen verantwortlich für das Familienunternehmen Brumaba in Wolfratshausen, das Operationstische und medizintechnische Geräte herstellt. In einem Urlaub auf Hawaii haben die Brüder das Surfen ausprobiert, doch taten ihnen vom Paddeln im Meer die Arme ganz schön weh, erzählen sie lachend beim Termin mit dem Ersten Bürgermeister.  Dies sei bei einer Flusswelle nicht der Fall freuen sich die jungen Unternehmer und hoffen, bald in der Loisach ihre Surfküste zeigen zu können.

Insgesamt wird für die Surfwelle ein Budget von 320.000 Euro veranschlagt. Die Hälfte der Kosten soll über  das EUFörderprogramm Leader finanziert werden, 100.000 Euro kommen von der Stadtverwaltung Wolfratshausen und für die restlichen 60.000 Euro muss der Verein Spenden sammeln.  Mit den 5.000 Euro von Brumaba ist der erste größere Schritt getan. Am 24.Juni gab es  im D’Amato Schützenhaus eine Surf`s up Party, dessen Erlös ebenfalls in den Spendentopf kommt. Weitere Veranstaltungen werden folgen.

v.l.n.r.: Gisela Gleißl, Klaus Heilinglechner, Sebastian und Korbinian Brustmann, Marcus Kästner, vorne: Stefanie Kastner und Benedikt Brustmann

Stefanie Kastner setzt bei den Spenden zunächst auf die Wolfratshauser, sei es Unternehmen oder Bürger. „Die Surfwelle ist ein regionales Projekt und es sollen sich die Wolfratshauser und die  Nachbarn im Einzugsbereich an der Welle beteiligen“, so die Initiatorin, die gemeinsam mit ihrem Mann Marcus Kastner das Projekt seit einigen Jahren vorantreibt.

Auch der Erste Bürgermeister Klaus Heilinglechner ist von der Surfwelle begeistert und überzeugt von dem großen Imagegewinn für die Stadt Wolfratshausen. Man sehe in München, wie gut die Eisbachwelle angenommen wird und wie sie weltweit bekannt ist. Die Surfwelle wird Wolfratshausen um eine Attraktion reicher machen und das vielfältige Angebot unserer Stadt mit einem großen Kulturangebot, der historischen Altstadt, der Flößerei und einem breiten Sportangebot ergänzen. „Zumal das Wasser in der Loisach sauberer ist als in Hawaii“ so der Erste Bürgermeister als Antwort auf die  Schilderung der Brüder Brustmann über ihre ersten Surfversuche in Hawaii.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es  unter  surfing-wolfratshausen.de

 

2 Gedanken zu „Schwung für die Surfwelle

  1. Man kann es sich kaum vorstellen, dass eine solche „Neuerung“ jemals Wirklichkeit wird – dass hier jemals etwas in Schwung kommt. Wolfratshausen, eine eigentlich schöne kleine Stadt, die allerdings an Ödnis und Leblosigkeit kaum zu überbieten ist, und wo es, insbesondere für jüngere Menschen, so gut wie keine Möglichkeiten gibt.

    • Lieber Skeptiker 🙂
      Wir hoffen doch sehr, dass Du heute auf der Jugendveranstaltung des Fluss Festivals 2017, dem Loisachjam 3.0 vorbeischaust. Cooles Programm. Gute Bands und ein echt moderater Preis. Da kannst Du dann auch beim Stand der Surfwelle vorbeischauen und was in die Spendenbox reinwerfen 🙂 Damit es auch sicher klappt mit der Surfwelle.
      Sehen wir Dich?
      Das Team des Blog der Stadt Wolfratshausen

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