„Vorhang auf“ für Han’s Klaffl beim Fluss Festival 2017

Was macht ein Lehrer, dem der pädagogische Auftrag auch nach der Pensionierung noch in den Knochen sitzt, der die Didaktik lebenslänglich verinnerlicht hat, der sich aber plötzlich seiner Zielgruppe beraubt sieht?

Der steht im Juli auf der Bühne am Fluss Festival in Wolfratshausen.

Wir haben Han’s Klaffl auch zu seinen Vorstellungen zum Fluss Festival befragt:

Wir haben beim Flussfestival eine Bühne im Fluss. Wie stellen Sie sich das vor?

Also jedenfalls ziemlich wacklig. Ich habe schon gegen manche Unbill während der Vorstellung gekämpft, aber gegen Seekrankheit… Bin gespannt! Kommen da auch Schiffe vorbei? Und hält die Konstruktion? Und wenn nicht, wer holt mich in München ab? Fragen über Fragen.

Das Thema des Flussfestivals ist „Stadt in Bewegung“. Wird es irgendeinen Bezug zum Fluss, Wasser oder Stadt im Programm geben?

Zu Wolfratshausen wird es im Programm nur sehr indirekt einen Bezug geben, weil ja das G8/G9 Debakel in meinem Programm eine Rolle spielt. Aber „Stadt in Bewegung“… Ich weiß nicht recht; ich bin schon froh, wenn die Bühne nicht in Bewegung gerät.

Etwas was Sie besonders mit Wolfratshausen, der Isar/Loisach, der Floßfahrt verbinden?

Zur Isar fallen mir einige wunderbare Kajaktouren ein, allerdings viel weiter oben, wo sie noch echtes Wildwasser führt. Weiter unten dann eine gemütlich Schlauchbootfahrt mit Freunden während der Studentenzeit. Damals hat mich eine Surferin, die mit einem Holzbrett, das am Ufer befestigt war „unterwegs“ war, (wie heißt denn diese Technik?) vom Schlauchboot gebügelt. Als ich wieder aufgetaucht bin, hatte ich immer noch die Bierflasche in der Hand. Seitdem kenne ich den Unterschied zwischen ersoffen und besoffen. (Gruß an Harry G.)

 

mehr Infos zum Abend mit Han’s Klaffl


 

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