Das war die Johannifloßprozession 2017

Am späten Nachmittag sah es noch bedenklich nach Regen aus. Aber Petrus hatte ein Einsehen mit der Statue des Heiligen Johannes Nepomuk, die feierlich auf dem ersten Floß bei der diesjährigen Johannifloßprozession ihren Platz hatte.

Nur alle drei Jahre findet die Johannifloßprozession zu Ehren des Brückenheiligen statt. Dieses Jahr kamen sogar drei Flöße zum Einsatz, das zusätzliche Floß war für die Teilnehmer des 30. Deutschen Flößertages bestimmt.


Ganz Wolfratshausen war auf den Beinen und bummelte vom Standkonzert der Münsinger Musikkapelle am Marienplatz vorbei am Kleinen Japanischen Garten zur Alten Floßlände. Als es dunkel wurde, waren die Johannisbrücke dicht bevölkert und auf dem Sebastianisteg gab es keine Lücke mehr. Am Westufer der Loisach standen die Zuschauer in Fünferreihen – wenn die Bäume den Blick auf die Alte Floßlände freigaben. Auch auf der Andreasbrücke drängten sich die Wolfratshauser dicht an dicht.

Großer Andrang herrschte beim Kleinen Japanischen Garten, wo die Kinder – gut bewacht von der Freiwilligen Feuerwehr – ihre selbstgebastelten Flöße über eine eigens errichtete Floßrutsche in die Loisach setzen konnten.


Nach dem Gottesdienst auf der Alten Floßlände feuerten die Gebirgsschützen erneut drei Böllerschüße ab und die Flöße setzten sich in Bewegung in Richtung Sebastianisteg. Begleitet von der Blasmusik, wurde der Sebastianisteg vollständig illuminiert, als das erste Floß mit der Heiligen-Statue unter dem Beifall der begeisterten Zuschauer passierte.

Noch als alle drei Flöße auf dem Wasser zwischen Andreasbrücke und Sebastianisteg waren, begann über den Dächern der Altstadt ein spektakuläres Feuerwerk.

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